Bei einem Selbstmordanschlag in Afghanistan wurden 13 US-Soldaten getötet. Bewegende Worte von Joe Biden. Mit fast zitternder Stimme droht der amerikanische Präsident dem IS. Biden: „Wir werden nicht vergeben, wir werden nicht vergessen, wir werden euch jagen und euch dafür bezahlen lassen.“ Die Truppen werden nach 20 Jahren „Hals über Kopf“ abgezogen, und das Land versinkt im Chaos. Noch vor wenigen Wochen sagte der US-Präsident zu der Situation in Afghanistan, dass die USA ihr Ziel im Anti-Terror-Kampf erreicht haben und kein Terrorismus mehr aus diesem Teil der Welt entspringen werde. Das Debakel in Kabul ist ein enormer Auftrieb der islamistischen Extremisten weltweit. Das ist nicht zu unterschätzen! Die USA haben wieder einmal in einem fremden Land Chaos hinterlassen. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben in 231 Jahren seit ihrer Gründung insgesamt 219-mal selbst Krieg geführt. Dabei wurden die USA kein einziges Mal selbst angegriffen. Für den Kriegsschauplatz in Afghanistan war der Terroranschlag am 11. September 2001 ein maßgeblicher Grund. Nach Ansicht der USA und der verbündeten Länder ging es in erster Linie darum, die Taliban zu stürzen und deren Macht zu verringern. Das vernichtende Ergebnis: Afghanistan ist nun von den „Steinzeit-Islamisten“ total unter Kontrolle, und die „Besetzer und Befreier“ ziehen gedemütigt ab. Das Chaos, das dieser Abzug hinterlässt, sollten diejenigen tragen, die hauptsächlich dieses Chaos verursacht haben.
Gerhard Forgatsch, per E-Mail
Erschienen am Di, 31.8.2021
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