Das freie Wort

Kritik an Dänemark

Für die sozialdemokratische Regierung in Dänemark gibt es Spott und Kritik seitens der EU und der UNO. Aber Beifall von der europäischen Bevölkerung. Künftig sollten „Flüchtlinge“ ihren Asylantrag an der dänischen Grenze stellen können, würden dann aber sofort in ein Aufnahmezentrum in einem Drittland gebracht werden! Dort sollten sich die Menschen aufhalten, während ihr Asylantrag bearbeitet wird. Sollte dieser abgelehnt werden, müssen sie nicht nur das Zentrum, sondern auch das Drittland verlassen. Nur wenige Ausnahmen davon sind vorgesehen, etwa bei schweren Erkrankungen der Migranten! Sollten sie Asyl erhalten, würden sie als anerkannte Flüchtlinge im Drittland bleiben können. Den Plänen nach will Dänemark die möglichen Zentren finanzieren, während sie vom jeweiligen Drittland verwaltet würden! Die Anwendung dieses Gesetzes hängt logischerweise noch davon ab, ob sich Drittländer bereit erklären, ein Aufnahmezentrum für Asylwerber bei sich einzurichten. Wobei, mit ordentlichen finanziellen Hilfen dürfte dies kein Problem sein! Nach eigenen Angaben befindet sich die dänische Regierung derzeit bereits mit fünf bis zehn Ländern in positiven Gesprächen! Die EU (Brüssel) kritisiert das dänische Vorgehen. Dies sei nicht mit den bestehenden EU-Regeln oder auch dem neuen Pakt für Migration und Asyl vereinbar. Wer auch immer diese Regeln aufgestellt und diesen neuen Pakt vereinbart hat, sollte diese Vereinbarungen schleunigst überdenken. Wenn das vorhandene Repertoire an Regeln und Vereinbarungen nicht ausreicht, um mit einer Situation fertigzuwerden, so heißt das, dass unbedingt neue Regeln und neue Vereinbarungen gefunden und getroffen werden müssen! Die Menschen spüren die Gefahren, die durch eine zügellose, unkontrollierte Zuwanderung von Asylwerbern, aus völlig fremden Kulturkreisen, entstanden sind und wie die täglichen Medienberichte zeigen, einen bitteren Beweis gebracht haben! Die Grenzen öffnen und Menschen unkontrolliert ins Land holen ist das eine, die Menschen aus anderen Kulturkreisen in unsere Gesellschaft integrieren zu wollen das andere! Eine transparente Diskussion, wie es mit den asylsuchenden Einwanderern weitergehen soll, anstatt des dauernden Gemauschels hinter vorgehaltener Hand und verschlossenen Türen wäre dringend notwendig und sinnvoll für Brüssel, gerade jetzt, nach dem Corona-Schlamassel, welches diese EU produziert hat!

Ing. Hans Peter Jank, Villach

Erschienen am Do, 24.6.2021

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