Jubel, Jubel und wieder Jubel, Österreich bekommt 3,5 Milliarden Euro aus dem Corona-Wiederaufbaufonds der EU. Insgesamt wird die unglaubliche Summe von 750 Milliarden Euro von Brüssel an die EU-Länder fließen. Der größte Brocken geht an die Pleiteländer in Südeuropa, die schon vor der Pandemie im Schuldenmorast zu ersticken drohten. Finanziert wird das Programm über eine gemeinsame Schuldenaufnahme, wo jedes EU-Land für die Schulden der anderen haftet. Sie haben damit ihre eigenen Regeln gebrochen und sind in allen Bereichen unglaubwürdig geworden. Die Briten, Schweizer und auch die Norweger lachen sich ins Fäustchen. Dort weiß man, dass in der EU Geld verteilt wird, als gäbe es kein Morgen, und kein Mensch wird diese Schulden jemals begleichen können. Man lebt auf Kosten der nächsten und übernächsten Generation. In Brüssel glühen die Gelddruckmaschinen, und der ganzen Union droht der Staatsbankrott. Die Jubeltöne werden bald verstummen, spätestens dann wenn eine massive Geldentwertung und eine Verarmung großer Bevölkerungsschichten eintritt und die wenigen Nettozahler diesen festgefahrenen EU-Karren nicht mehr ziehen können, aber dann werden Schreie nach einem Öxit zu spät sein!
Josef Klepits, Oberwart
Erschienen am Do, 24.6.2021
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