Geht es um Verbesserungen im Gesundheitssystem, entwickeln sich Politiker aller Farben zu Märchenerzählern. Denken wir an die Versprechungen vor Einführung der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA. Die Akte, so die Behauptung des damaligen Ministers Alois Stöger, werde Leben retten. Jetzt ist das sündteure Elektronik-Monster bundesweit im Betrieb, aber von einer „ELGA-Lebensrettung“ kann nicht berichtet werden. Ein Teil der elektronischen Akte ist die „E-Medikation“. Darin werden alle verschriebenen Arzneimittel zentral gespeichert. Vollmundige Ankündigung: Die „E-Medikation“ werde Doppelverordnungen verhindern und zur Senkung der Medikamenten-Ausgaben führen. Keine Spur davon! Das Gesundheitstelefon 1450 wiederum sollte der Entlastung von Spitalsambulanzen dienen. Bittere Wahrheit: Kein einziges Krankenhaus kann einen Rückgang der ambulanten Inanspruchnahmen vermelden. Auch die Primärversorgungszentren (PHZ) sind ein Flop. Sie wurden als Wundermittel gegen den Hausärztemangel gepriesen. Mit großem Tamtam eröffneten rote Stadtpolitiker im Mai 2015 das „Mückstein-Zentrum“ in Wien-Mariahilf. Jetzt, sechs Jahre danach, ist der „PHZ-Pionier“ Minister. Von den hochgelobten Zentren gibt es in der Bundeshauptstadt aber erst insgesamt drei (!) Stück.
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