Das freie Wort

Endlager gesucht

Unsere Klimaschutzministerin Leonore Gewessler ist auf der Suche nach einem sicheren Endlager. Wurde auch Zeit, der strahlende Müllberg von mehr als 12.000 Fässern wächst schon bedenklich in die Höhe. Auch wenn in unserem Land kein Atomstrom erzeugt wird (diese umstrittene Arbeit überlassen wir gerne unseren Nachbarn), sammelt sich immer mehr radioaktiver Abfall aus Industrie und Forschung an. Der strahlende Dreck wird seit Jahrzehnten einfach „zwischengelagert“. Doch jetzt soll es Schlag auf Schlag gehen, schon 2045 sollen die radioaktiven Abfälle in einem sicheren Endlager verschwinden. Na also, das geht ja zack, zack, endlich werden Nägel mit Köpfen gemacht, wenn nur diese verdammten Endlager nicht so schwer zu finden wären. Vermutlich wird man den ganzen Atommüll in einem Salzbergwerk vergraben und zubetonieren. Ein paar tausend Jahre wird’s schon gehen, dann müsste eigentlich die Strahlung ein wenig nachlassen. Leider taucht mit den „umweltfreundlichen“ Elektroautos schon wieder ein Problem auf. Wenn wir in Zukunft nur noch mit diesen ach so sauberen Vehikeln unterwegs sind, werden Jahr für Jahr ein paar Millionen Altbatterien anfallen. Da könnte der Umweltbeirat eigentlich schon jetzt nach einem geeigneten Platzerl Ausschau halten.

Werner Schuper, Attnang-P.
Erschienen am Do, 13.5.2021

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