Elektroautos seien schlecht, weil Lithium in der Atacama-Wüste im Norden Chiles gewonnen wird, mit dem unerwünschten Nebeneffekt, dass dort der Grundwasserspiegel sinkt, und weil Cobalt und andere seltene Erden z. B. in Minen in Afrika u. a. mit Hilfe von Kinderarbeit gewonnen werden. Dass bei der Erdölgewinnung schon oft die existenzielle Grundlage von Menschen ebenfalls zerstört worden ist, ignoriert man wohl. Natürlich müssen die Menschen faire Arbeitsbedingungen in den Minen erhalten, muss Kinderarbeit ausgeschlossen werden und müssen Menschen, deren Lebensraum zerstört wurde, entsprechend entschädigt werden. Das macht(e) man doch z. B. in Deutschland auch, wenn man ein Braunkohlefeld erschließt. Die Menschen werden umgesiedelt und entschädigt. Warum geschieht das in Chile und Afrika nicht, was wir für uns selbst als selbstverständlich erachten? Soweit man liest, soll demnächst Lithium außerdem auch in Deutschland gewonnen werden. Alternative Energiespeicher zum Akku wären auch der Wasserstoff und die Druckluft. Beides längst erforscht und wartet nur auf Umsetzung. Erdöl wird jedenfalls irgendwann mal zu Ende gehen. Lithium lässt sich wiederverwenden. Ein Umstieg sollte, nicht nur wegen der Klimaerwärmung, sondern auch um etwaige Ressourcenknappheiten in Zukunft zu vermeiden, je früher desto besser stattfinden.
Norbert J. Huber, Neumarkt
Erschienen am Do, 13.5.2021
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