Dass uns in Zeiten der Pandemie das Bargeld abgewöhnt werden soll, ist klar ersichtlich. Der digitale Euro scheint auf dem Weg zu sein, wenn man der EU-Obrigkeit „das Feld überlässt“. Die Europäische Zentralbank EZB hat nach Angabe des renommierten Volkswirtschafters Hans Werner Sinn die Kompetenzen mit der Gelddruckerei weit überschritten. Allein in diesem Jahr soll so viel Geld gedruckt werden, wie die EU an Gesamtschulden hat. Dadurch wurde die Stabilität des Euro in Gefahr gebracht. Die Schuldscheine werden von Zentralbanken aufgekauft. Geld ohne Wert ist im Umlauf. Wenn Bürger besorgt sind – unsere Regierungschefs anscheinend nicht –, so haben sie nicht unrecht, denn es droht eine Inflationswelle. Um die hohen Schulden „WEGinflationieren“ zu können, kommt man auf die Einführung des digitalen Euro, der in Wirklichkeit eine erhebliche „Geldentwertung“ darstellt, indem ein Umrechnungskurs des Bargeldes in verpflichtende digitale Währung beliebig gestaltet werden kann und über eine Zentralbank abgewickelt werden soll. Für mich klingt das sehr bedrohlich. Der „Überwachungsstaat“ hat wieder an Terrain gewonnen. Geldentwertung, Verlust von Bankarbeitsplätzen – eventuell auch die Kassiertätigkeit in Kaufhäusern nur noch am Automaten abzuwickeln. Wie wird dem Bürger dieses Szenario schmackhaft gemacht? Als „eine Alternative zur Kryptowährung“; HYGIENISCHES bargeldloses Zahlen, bequem und einfach“.
Inge Schranz, per E-Mail
Erschienen am Do, 13.5.2021
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