Der „Rettungsanker“ in der verfahrenen Situation um die Weiterführung des MAN-Werkes in Steyr und damit die Sicherung von Tausenden Arbeitsplätzen in dieser Region, könnte, wie von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner gefordert, eine staatliche Beteiligung an dem Werk sein. Das hätten die Arbeitskräfte in dieser Region, die dem Staat jahrzehntelang ein hohes Steueraufkommen brachten, auch verdient. Und diese Wertschöpfung muss auch weiterhin in Österreich bleiben. Eine Vorgangsweise wie beim Swarovski-Konzern in Wattens, wo nun kontinuierlich rund 1200 Arbeitsplätze verloren gehen, muss unter allen Umständen verhindert werden. Eines hat uns die EU sicher gebracht: Die Verlegung unserer hoch entwickelten Industrie-Betriebe in Billiglohn-Länder und damit den massiven Verlust von Arbeitsplätzen.
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