Die Forstverwalter und Förster schlagen Alarm, weil – bedingt durch die Coronakrise – sich viel mehr Menschen in der freien Natur bewegen. Die Spaziergänger bzw. Wanderer scheuchen mit dem Geklapper ihrer Wanderstöcke und viel zu lautem Gerede das Wild auf, das sich dann, davon gestört, weiter zurückzieht und teilweise gezwungenermaßen nur noch nachtaktiv ist, was nicht seinem Naturell entspricht. Wo sind da die Tierschützer, die nicht nur die Tiertransporte kritisieren sollten, sondern sich auch für den Schutz unserer heimischen Tiere einsetzen sollten? Die Skitourengeher fahren abgelegene Wege ab, wobei sie teilweise frisch gepflanzte Bäumchen durch ihre Rücksichtslosigkeit wieder kaputt machen. Wo sind da die Naturschützer, die gegen diese rücksichtslosen Menschen protestieren? Ein Förster hat zu Recht gesagt, dass die immer egoistischeren Menschen vergessen, dass der Wald bzw. die Natur das Zuhause der Tiere ist und nicht das der Menschen.
Helika Eller, Ma. Enzersdorf
Erschienen am Do, 11.3.2021
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