Im Kommentar „Seidenstraße der Gesundheit“ weist Kurt Seinitz auf den Ausbruch der Pandemie in Wuhan und die Versäumnisse chinesischer Behörden hin. Zu Recht. Unrecht aber tut man der Volksrepublik, wenn man ihr allein die weltweite Verbreitung des Coronavirus in die Schuhe schieben will. Es ist weniger schlimm, Fehler zu machen, als Fehler zu wiederholen. Genau das ist aber hierzulande passiert: Als das Virus sich von Ischgl ausgehend in ganz Europa ausbreitete, hatte die chinesische Regierung die Infektionsherde schon fast einen Monat lang abgeriegelt und binnen weniger Tage Sonderspitäler aus dem Boden gestampft. Heute ist das Virus in China unter Kontrolle, während es sich einmal mehr von „Virol“ aus munter ausbreiten kann. Die Volksrepublik stellt der Welt Impfstoff zur Verfügung, während sich die (mit reichlich Steuergeld gefütterten) europäischen Pharma-Konzerne an ihre Patente krallen und mit der Knappheit Extra-Profite einstreichen. Statt auf andere, denen es gelingt, ihr Image aufzupolieren, mit dem Finger zu zeigen, sollten Österreich und die EU besser vor der eigenen Türe kehren.
Mag. Hanno Wisiak, Graz
Erschienen am Mo, 8.2.2021
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