In den letzten Tagen kursierten Berichte und Gerüchte, dass sich der Wirecard-Skandal zu einer österreichischen Staatsaffäre ausweiten könnte. So sollen ein EX-FP-Nationalratsabgeordneter und Beamte des BVT dem Drahtzieher des Skandals zur Flucht nach Russland verholfen haben. NR-Präsident Sobotka soll sich mit diesem in Moskau getroffen haben. Wirecard-Vorstand Braun soll 2017 am Rechnungshof vorbei der ÖVP eine 70.000-¤-Wahlkampfspende geleistet haben. Braun war engster Berater von Bundeskanzler Kurz und saß in dessen Experten-Gremium „Think Austria“. In den zwei wichtigsten österreichischen Medien fand sich über diese Gerüchte bisher überhaupt keine Meldung. Entweder handelt es sich bei den Berichten um Fake News, oder es sollen gewissen Vorkommnisse nicht kommentiert werden.
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