Während das unbewegliche Gebilde EU bereits Hunderte Millionen Euro an AstraZeneca bezahlt hat, dafür aber in nächster Zeit die vertraglich zugesicherte Menge an Corona-Impfstoff nicht bekommen wird, geht das EU-Mitgliedsland Ungarn einen anderen Weg und holt sich neben dem derzeit spärlich aus der EU gelieferten Impfstoff zusätzlich auch den als Sputnik V bezeichneten Impfstoff aus Russland, der nach Meinung namhafter Forscher keinesfalls schlechter ist als jener, welcher der EU derzeit zur Verfügung steht. Während in den übrigen EU-Ländern die Menschen wegen Impfstoffknappheit noch länger auf die heiß ersehnte Impfung warten müssen und „in Schönheit sterben“, lässt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán seine Mitbürger bereits flott mit dem russischen Serum impfen und erreicht damit einen beachtlichen Vorsprung gegenüber anderen EU-Ländern hinsichtlich der Pandemie-Bekämpfung.
Franz Köfel, Völs
Erschienen am Fr, 5.2.2021
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