Im Supermarkt beim Wiener Franz-Josef-Bahnhof im 9. Bezirk ging es am ersten Tag des neuen Lockdown zu wie in einem Narrenhaus. Man hatte den Eindruck, eine Hungersnot stehe bevor, so drängten sich die Leute dort – und jene Wiener, welche sich nicht beim Billa um Lebensmittel herumrauften, fuhren auf den Semmering und suchten die Nähe anderer Lockdown-Flüchtlinge, die sich rund um die Ski- und Rodelpisten eng aneinanderschmiegten. Und was ist die Moral davon? Der 4. Lockdown wartet schon!
Franz Weinpolter, per E-Mail
Erschienen am Mo, 28.12.2020
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