Der Frage des Lesers Peer wäre die Frage entgegenzuhalten, wie wir mit der Zukunft unserer Kinder umgehen. Denn der endlose Zustrom an Flüchtlingen würde zwangsläufig zu Veränderungen in der Gesellschaft führen, die allen unseren Werten zuwiderlaufen. Will Herr Peer wirklich, dass seine Enkelin dereinst eine Burka tragen muss? Dass Zwangsehen die Regel sind? Dass statt Gleichberechtigung die Geschlechterrollen des Islam gelten? Kurzum, dass unsere freiheitlich-demokratische Ordnung zugunsten der Scharia aufgegeben wird? Wem dieses Szenario weit hergeholt erscheint, der wird vom Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland eines Besseren belehrt. Der antwortete nämlich auf die Frage, ob der Islam mit dem säkularen Rechtsstaat vereinbar sei, ganz unverblümt: „Ja, solange wir in der Minderheit sind.“ Wie man sieht, kostet Humanität mitunter mehr als nur Geld – wie unsere Nachkommen leidvoll erfahren werden.
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