Aufgrund der Volksabstimmung vom 5. November 1978 ist das bereits fertig errichtete Atomkraftwerk (AKW) Zwentendorf nie in Betrieb gegangen. Österreich erachtete sich damals als Vorbild für ein atomfreies Europa. 42 Jahre danach ist alles anders. Von unseren Nachbarn blieben nur Italien und Liechtenstein AKW-frei. Die sechs anderen angrenzenden Staaten weisen insgesamt 25 Reaktoren auf. Einige davon liegen ganz nahe an unserer Staatsgrenze. Der aktuelle AKW-Stand in Gesamteuropa ist noch erschreckender: 180 Reaktoren sind in Betrieb, und 16 neue Anlagen befinden sich in Errichtung. Selbst Schweden, das Heimatland von Klimaaktivistin Greta Thunberg, setzt voll auf Atomstrom. Sieben Reaktoren laufen dort auf Hochtouren. Angeblich ein probates Mittel im Kampf gegen die Treibhausgase. Klammheimlich wurde Österreich vom Vorreiter zum energiepolitischen Geisterfahrer.
Dr. Wolfgang Geppert, Wien
Erschienen am Fr, 23.10.2020
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.