Das freie Wort

Wer im Glashaus sitzt.

Der Westen sollte nach der mutmaßlichen Vergiftung des Kreml-Kritikers Nawalnij nicht mit dem moralischen Finger nach Moskau zeigen. Auch im EU-Raum ist es möglich, unliebsame Bürger zu liquidieren. Jan Kuciak und seine Freundin wurden ermordet, weil sie der slowakischen Regierung Verbindungen zur italienischen Mafia nachweisen konnten. Eine maltesische Journalistin kam bei einer Autoexplosion ums Leben, weil sie Korruption in großem Stil in höheren Kreisen auf der Spur war. Wer im Glashaus sitzt, sollte keine Sanktionen gegen Russland fordern.

Mag. Ewald Hager, Kronstorf

Erschienen am Sa, 26.9.2020

Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Weitere Leserbriefe
25.10.2026Datum auswählen

Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.

Voriger Tag
25.10.2026Datum auswählen
Nächster Tag
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung