Großartige Reportage von Kurt Seinitz über ein ernstes Konfliktpotential, das sich am südöstlichen Zipfel Europas gefährlich herausbildet. Anzumerken dazu ist, dass sich derzeit die Gasförderung aus dem östlichen Mittelmeer finanziell gar nicht rechnen würde, da die internationalen Gaspreise derart niedrig sind und mögliche Erlöse aus Mittelmeergas keinesfalls die recht hohen Produktionskosten abdecken würden. Und von einem Gewinn kann derzeit schon gar keine Rede sein. Es geht somit um keine wirtschaftliche Notwendigkeit, sondern um beinhart vorgetragene Geopolitik und Erweiterung der türkischen Vormachtstellung. Speziell Zypern als kleiner Staat befindet sich in einer sehr schwierigen Lage, da es von der Türkei als Mitglied der Europäischen Union gar nicht anerkannt wird und überdies seit 46 Jahren zu einem Drittel von türkischen Truppen besetzt ist. Die denkbar schlechtesten Voraussetzungen, um zu einer für alle akzeptablen Lösung zu kommen. Da sich die Mittelmeeranrainerstaaten das expansive Verhalten der Türkei außerhalb internationalen Rechts (UN-Seerechtsabkommen) auf Dauer nicht gefallen lassen wollen, lautet das „Spiel“ mittlerweile Zypern, Ägypten, Israel, Frankreich, Griechenland und Italien gegen die Türkei. Es wird während der kommenden Monate primär am weiteren Verhalten Erdoğans liegen, ob dieser Streit überhaupt noch absehbar friedlich beigelegt werden kann, oder aber, ob das östliche Mittelmeer ursächlich für einen vollkommenen Abbruch aller Beziehungen der EU zur Türkei verantwortlich zeichnen wird.
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