Wir alle (er)leben derzeit einen Ausnahmezustand: Das öffentliche und das gesellschaftliche Leben samt Wirtschaft, Kultur, Sport, Schule, Tourismus und vielem mehr stehen infolge des Coronavirus still. Die Zahl der arbeitslosen und von Kurzarbeit betroffenen Menschen steigt dramatisch. Gleichzeitig sind bestimmte Berufsgruppen maximal gefordert und gehen über ihre Belastungsgrenzen hinaus: Dazu gehören die Personen im Gesundheitsbereich und in der Pflege alter und kranker Menschen, Polizistinnen und Polizisten im Dauereinsatz, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lebensmittelhandel samt Transportgewerbe, Bauern, die ihre Landwirtschaftsprodukte weiter erzeugen und liefern, Bedienstete vieler Behörden, die gerade jetzt übermäßig viele Anfragen zu bearbeiten haben (z. B. AMS), Betreuerinnen und Betreuer in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die nicht zu Hause leben können – aber auch die Entscheidungsträger der Politik von Bund und Land bis hin zu den Bürgermeistern in den Gemeinden sowie Experten aus Forschung und Wissenschaft, auf deren Grundlage die Politik ihre Entscheidungen trifft. Die Liste ließe sich noch lange fortführen. Alles Menschen, die für andere Menschen unmittelbar, persönlich da sind oder die sich darum kümmern, dass die Gesellschaft und ihre wichtigen Systeme nicht kollabieren, sondern weiterfunktionieren. Last, but not least möchte ich heute eine Gruppe explizit erwähnen, die in der Berichterstattung kaum vorkommt, weil Journalisten ja selten über sich selbst berichten. Ihre Arbeit ist jedoch in einer Krise wie derzeit unverzichtbare Grundlage, dass die Bevölkerung regelmäßig mit neuen und aktuellen Informationen versorgt wird. Und dafür gebührt auch ihnen als „Systemerhalter“ wie so vielen anderen Dank und Anerkennung.
Viktor Trager (Homeoffice), SOS-Kinderdorf, Pressesprecher
Erschienen am Mi, 1.4.2020
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