Jetzt ergreifen immer mehr Besserwisser, Raunzer, Ezzesgeber und Vernaderer das Wort. Kaum wurde bekannt, dass demnächst in Supermärkten Schutzmasken getragen werden müssen, wollen selbst ernannte „Virus-Spezialisten“ schon wissen, „dass das eh nix nützt“. Die grüne Wiener Verkehrsstadträtin Birgit Hebein – eine „würdige“ Nachfolgerin der Frau Maria Vassilakou – möchte in der Bundeshauptstadt Straßen für den Fahrzeugverkehr sperren lassen, damit die Fußgänger mehr Platz haben. Die Frau Stadträtin hat auf einmal, nach den Radfahrern, ihre Liebe zu den Fußgängern entdeckt. In Tirol rennen Leute zum Kadi, um Corona-Sünder zu vernadern, und ein Leserbriefschreiber meint, der Mangel an ausländischen Altenbetreuern sei auf die Kürzung des Familiengeldes zurückzuführen, obwohl bekanntlich die Grenzkontrollen daran schuld sind. Es wird auch bejammert, dass Hilfsgelder für Betriebe nicht schon vorgestern bei den Berechtigten eingelangt sind usw. Man muss nicht alles bejubeln, was Regierung und Experten jetzt beschließen und vorhaben, aber es wäre gescheiter, wenn auch die Besserwisser am Kampf gegen das tödliche Virus teilnehmen würden, anstatt zu jammern und zu raunzen. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt für Schuldzuweisungen und Quertreibereien – dafür ist nach der Krise noch Zeit genug! Und: Die Missachtung der erlassenen Sicherheitsvorschriften durch „Corona-Idioten“ (Copyright „Krone“) gegen die Ausbreitung des Virus, „weil es eh nur die Alten trifft“, wird zu Recht mit harten Strafen geahndet! Die Jungen und die Alten müssen jetzt zusammenhalten!
Franz Weinpolter, per E-Mail
Erschienen am Mi, 1.4.2020
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