In Äußerungen zum Coronavirus hört man jetzt oft: Globalisierung ist schuld – wieder auf nationale Kapazitäten zurückgreifen etc. Das scheint mir zu kurz gegriffen! Die Globalisierung an sich ist doch nichts Negatives! Und man kann nicht wegen einer – zugegeben sehr schlimmen – Pandemie unser ganzes Leben infrage stellen. Nur ein kleines Beispiel: Hauptursache der Ausbreitung der Pandemie ist zweifellos der Tourismus. Wenn derzeit noch rund 40.000 Österreicher weltweit im Ausland sind, also etwa 2% der österreichischen Bevölkerung, dann rechnen wir das einmal hoch auf Europa, USA und Asien. Aber können wir deshalb den Tourismus grundsätzlich infrage stellen? Österreich lebt zu einem wesentlichen Anteil vom Fremdenverkehr, und wo ist denn das „österreichische Corona“ ausgebrochen? In unseren Skizentren! Sollen oder können wir deshalb unseren Fremdenverkehr einstellen? Oder: Vor Kurzem sind in Wien zwei AUA-Maschinen gelandet, die einige Tonnen Schutzmaterial für Österreich und Südtirol aus China gebracht haben. Und Kuba unterstützt Italien mit medizinischem Personal! „Globalisierung, go home?“ Das ist sicher keine Lösung, also bitte um Augenmaß bei der „Schuldzuweisung“. Allerdings, wenn es um die Solidarität innerhalb der EU geht, die wäre jedenfalls noch ausbaufähig! Nehmen wir uns dagegen ein Beispiel an unserer momentanen Regierung, die mit vorbildlicher Sachlichkeit und dem richtigen Augenmaß das Notwendige und Richtige tut! Oder wie es ein guter Freund von mir – an sich überzeugter Sozialdemokrat – kürzlich gesagt hat: „Ich habe den Kurz nicht gewählt, aber wenn jetzt Wahlen wären.“
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