Wer den Bericht in der jüngsten Samstag-„Krone“ mit dem Titel „In Italiens Chinatown“ aufmerksam gelesen hat, weiß nun, warum Italien so schwer von der Corona-Pandemie betroffen ist. Wie in diesem Bericht ausgeführt wird, arbeiten rund 60.000 chinesische Gastarbeiter und -innen unter widrigsten Verhältnissen und schlechter Entlohnung in der Textilindustrie in und um die Stadt Prato, wovon viele das chinesische Neujahrsfest in ihrer Heimat verbrachten und im Zuge ihrer Rückkehr das Virus an ihre italienischen Arbeitsstätten eingeschleppt haben dürften. Sollte es so gewesen sein, so muss nun besonders Italien und Europa für die Gier einiger Unternehmer in gesundheitlicher und wirtschaftlicher Hinsicht einen hohen Preis zahlen. Und leider ist zu befürchten, dass aus dieser Tragödie auch für die Zukunft keine Lehren gezogen werden.
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