Wer den Bericht in der jüngsten Samstag-„Krone“ mit dem Titel „In Italiens Chinatown“ aufmerksam gelesen hat, weiß nun, warum Italien so schwer von der Corona-Pandemie betroffen ist. Wie in diesem Bericht ausgeführt wird, arbeiten rund 60.000 chinesische Gastarbeiter und -innen unter widrigsten Verhältnissen und schlechter Entlohnung in der Textilindustrie in und um die Stadt Prato, wovon viele das chinesische Neujahrsfest in ihrer Heimat verbrachten und im Zuge ihrer Rückkehr das Virus an ihre italienischen Arbeitsstätten eingeschleppt haben dürften. Sollte es so gewesen sein, so muss nun besonders Italien und Europa für die Gier einiger Unternehmer in gesundheitlicher und wirtschaftlicher Hinsicht einen hohen Preis zahlen. Und leider ist zu befürchten, dass aus dieser Tragödie auch für die Zukunft keine Lehren gezogen werden.
Franz Köfel, Völs
Erschienen am Di, 17.3.2020
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Weitere Leserbriefe
15.9.2026keyboard_arrow_downDatum auswählen
Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.