Das Coronavirus hat uns fest im Griff. Seit 1945 hat es in unserem Land keine derart bedrohliche Krise gegeben. Das Virus beschert uns nicht nur gesundheitliche Probleme, sondern bringt uns auch in eine große wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedrängnis. Verluste in der Wirtschaft, Kurzarbeit, Einkommenseinbußen, ja, sogar der Verlust von Arbeitsplätzen sind zu befürchten. Sport- und Kulturveranstaltungen müssen abgesagt werden, soziale Kontakte minimiert werden, kirchliche Aktivitäten eingeschränkt und Bildungseinrichtungen geschlossen werden. Vor einigen Tagen waren noch viele Menschen (auch ich) der Meinung, dass man wegen Corona keine Panikmache betreiben soll. Jetzt sehen fast alle (auch ich) ein, dass alle bisher getroffenen Maßnahmen unbedingt notwendig sind, um weiteren, noch nicht voraussehbaren Schaden hintanzuhalten. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in Österreich leben. Alle Kompetenzträger (Regierung, Bundesheer, Sicherheitsapparat, Hilfsdienste, Interessenvertretungen, Kirchen usw.) ziehen an einem Strang und gottlob in die gleiche Richtung. Diesen nationalen Schulterschluss haben sich alle in Österreich lebenden Menschen erwartet und auch verdient. Zur Eindämmung und letztendlich hoffentlich Beseitigung dieser Gefahr sind aber „alle“ aufgerufen. Unter „alle“ ist jeder „Einzelne“ aufgerufen, seinen wenn auch noch so kleinen Beitrag zu leisten. Könnten wir nicht auf lieb gewonnene, aber nicht lebenswichtige, Gepflogenheiten zunächst einmal verzichten? Urlaubsreisen, Veranstaltungsbesuche, Wellnesswochenenden, Einkaufsbummel, Partys, Familienfeiern, Vereinsfeste usw. können wir ja später realisieren! Wären wir auch bereit, ein leistbares finanzielles Opfer zu bringen? Wünschen wir nicht zu vielen Anlässen neben Glück, Erfolg und Zufriedenheit vor allem lange und viel Gesundheit? Auf einer Votivtafel aus einem bekannten Wallfahrtsort habe ich einen Spruch gelesen, der gerade jetzt seiner Bedeutung gerecht werden sollte: „Alle Wünsche werden klein gegen den, gesund zu sein“.
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