Das Coronavirus hat das Potenzial für zumindest eine Miniwirtschaftskrise. Bereits jetzt gibt es Auswirkungen in China, wo das Wachstum korrigiert wurde, und Italien. Das hat Effekte auf die ganze Welt. Wenn China nicht wächst und konsumiert, haben Exportländer wie Deutschland ein Problem, Stichwort: Autoindustrie. Wenn Exportländer wie Deutschland ein Problem bekommen, bekommen auch alle anderen, die in der Kette dahinterstehen, eines, Stichwort: Österreich, Autozulieferindustrie. Panik würde ich keine aufkommen lassen, aber Corona hat ein hohes Potenzial, die Wachstumsprognosen global zumindest um ein paar Zehntel zu senken. Weniger Wachstum bedeutet ein geringeres BIP, was wiederum zu weniger Steuern und einem dementsprechend geringeren Spielraum beim Budget führt. Politisch kann man dem entgegensteuern, indem man ein höheres Budgetdefizit für z. B. staatliche Investitionen in Kauf nimmt, oder man greift schlicht und einfach auf die immensen Vermögen, die sich seit Jahrzehnten auf Kosten der Bürger aufgetürmt haben, zu. Aber all das wird mit dem neoliberalen Denken sehr schwierig werden.
Andreas Laszakovits, per E-Mail
Erschienen am Fr, 28.2.2020
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