Große Schrecksekunde um Wendy Holdener: Die Topläuferin aus der Schweiz überschlug sich am Dienstagabend beim Slalom in Courchevel kurz nach ihrer Zieleinfahrt.
Es war eine skurrile Szene: Holdener fuhr über die Ziellinie und kam kurz darauf plötzlich spektakulär zu Sturz. Die Schweizerin blieb hängen und überschlug sich heftig – hier zu sehen im Video:
Wenig später erwischte auch die Kanadierin Laurence St-Germain an derselben Stelle. Daraufhin reagierten die Veranstalter und markierten das Loch in der Piste mit einer blauen Farbe. „Ich realisiere es noch gar nicht und verarbeite es noch. Ich hatte sehr viel Glück“, schilderte Holdener, die zum Glück unverletzt geblieben war, im Gespräch mit dem SRF. „Danke an die Physios, die mich in der Pause aufgepäppelt haben.“
„Der Salto hätte nicht sein müssen“
Im zweiten Lauf konnte sie somit an den Start gehen, wurde beim beeindruckenden Triumph von US-Star Mikaela Shiffrin am Ende immerhin noch Siebente. Es sei jedoch eine Achterbahnfahrt der Gefühle gewesen, meinte Holdener.
„Manchmal dachte ich: ‘Doch es geht, es ist nichts‘ und war komplett überzeugt. Danach kamen dann doch wieder irgendwie die Tränen, weil ich noch am Verarbeiten war“, so die 32-Jährige. „Es war eine schwierige Vorbereitung für den zweiten Lauf. Der Salto hätte nicht sein müssen.“
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