Die Buschbrände im Südosten Australiens nehmen immer dramatischere Ausmaße an und haben inzwischen mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet. Viele Menschen suchen Schutz vor dem herannahenden Flammenmeer. Und ein Ende des Infernos ist nicht in Sicht – im Gegenteil: Es gibt Temperaturanstiege bis weit über 40 Grad. Und es werden Unwetter mit starken Windböen erwartet, die die Brände weiter anfachen könnten. Das muss die Hölle auf Erden sein in Australien. Der regionale Feuerwehrchef Shane Fitzsimmons nannte die Lage angesichts des außer Kontrolle geratenen Buschfeuers auf halber Strecke zwischen Sydney und Melbourne „sehr schrecklich und bedrohlich“. Es ist immer noch eine dynamische und gefährliche Situation. Es gibt erschöpfte Rettungskräfte und Menschen, denen die Flammen fast alles genommen haben. Die Buschbrände in Australien wüten bereits seit Oktober, und kein Ende ist in Sicht: Und die anhaltende Rekordhitze hat die verheerenden Brände weiter verschärft.
Wolfgang Gottinger, Graz
Erschienen am Sa, 4.1.2020
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