Die „Kaiser- und Lehárstadt“ Bad Ischl wurde zur Europäischen Kulturhauptstadt 2024 gewählt. Hier dürfte nicht nur der geschichtliche Hintergrund und das Kulturangebot, sondern auch der optische Eindruck ausschlaggebend sein. Leider hat man in diesem Zusammenhang – etwa beim Mitbewerber St. Pölten – zu viel gesündigt; Bäume hat man reihenweise gerodet, erhaltenswerte Häuser wurden (und werden) geschleift und ein gewaltiger Bauboom scheint, nicht zu stoppen. Zur „Kultur“ gehört auch unsere Umwelt! Bad Ischl hat es sich verdient, dass man den Titel dort gewinnt.
Franz Weinpolter, Wien
Erschienen am Do, 14.11.2019
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