Das freie Wort

Fettleibig?

Dem offensichtlich schlankheitsfanatischen Mediziner und eifrigen Leserbriefschreiber Dr. Wolfgang Geppert aus Wien muss nach seiner beleidigenden, ignoranten Aussage widersprochen werden. Er bezeichnete den Bronzemedaillen-WM-Gewinner praktisch als fettleibig, indem er meinte, mit diesem Gewicht kann man zwar sportliche Erfolge erzielen, es sei aber nichtsdestotrotz gesundheitsschädlich, und im normalen Leben wäre sogar ein Magenbypass vorzuschlagen. Wie bitte? Der Mann ist fast zwei Meter, nämlich 1,97 Meter groß und hat ein Gewicht von 130 kg purer Muskelmasse, die er als Diskuswerfer auch braucht, er ist schließlich kein Balletttänzer. Jedoch lassen sich mit zu viel an Körperfett sicherlich in keinem Sport Höchstleistungen erbringen. Also bitte, verehrter Medicus, zuerst denken, dann abkanzeln.

Eva Schreiber, Traiskirchen

Erschienen am So, 6.10.2019

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