Die „Spesenaffäre“ des H.-C. Strache hat die FPÖ viele Stimmen und Geld gekostet. Er ist aber sicher nicht alleine schuld an der unguten Angelegenheit. Die obere Führungsschicht wird das wohl toleriert haben. Aber nun ist der Schaden angerichtet, er soll nun wirklich Ruhe geben und abtreten. Dass aber auch alle anderen Parteien solche oder ähnliche Konten haben, ist wohl bekannt. Es geht hinunter bis zu den Bürgermeistern in den kleineren Gemeinden, dort wird aber jeder Euro genau abgerechnet und verbucht. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist der Bürgermeister bei der Bevölkerung unten durch. Wie ist das aber mit den Spesen ganz oben? Der Herr Bundespräsident nimmt seine Frau mit in die USA, sie sitzt bei der UNO-Versammlung sogar neben ihm. Gibt es da auch eine transparente Abrechnung über die Kosten der Gattin? Oder ist hier die Rückfrage nicht erlaubt? Ein Fall für Herrn Pilz, auch ohne Nationalratsmandat.
Josef Bauer, St. Stefan ob Leoben
Erschienen am Do, 3.10.2019
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