Herr Strache, der Vertreter des kleinen Mannes, hat offensichtlich auf sehr großem Fuß gelebt. Das Gehalt als Klubobmann und Minister von 15.000 bis 20.000 Euro/Monat war wohl nicht ausreichend, um seinen Lebensstil zu finanzieren. Dazu kamen dann noch, wie man aus den Recherchen vernehmen muss, 10.000 Euro/Monat von einem Spesenkonto und die zumindest teilweise Übernahme seiner Miete. Da das offensichtlich noch immer nicht ausreicht, hat man auch seine Frau mit lukrativen Bezügen, die die eines Abgeordneten von ca. 9000 Euro/Monat übersteigen, ausgestattet, und das für eine „ehrenamtliche“ Tierschutzbeauftragte und die Betreuung der Social-Media-Agenden ihres Mannes. Als Abschiedsgeschenk bekommt Frau Strache dann noch ein Nationalratsmandat von der Partei geschenkt. Das alles ist nicht sonderlich verwunderlich, wenn man sich Strache und die Protagonisten der FPÖ ansieht. Sie predigen Wasser und saufen selbst Champagner. Sie kürzen bei den Schwächsten und sacken selbst ein. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der FPÖ. Das ist kein Zufall. Das gehört schlicht und einfach zum System FPÖ. Was allerdings bedenklich ist, ist die Tatsache, dass noch immer so viele Menschen auf diese Partei reinfallen. Es kam noch nie etwas Gutes für die Menschen von der FPÖ. Den Protagonisten ging es immer nur um Macht und Eigeninteressen. Ich hoffe doch, dass jetzt zumindest einigen die Augen geöffnet werden. Nein, hier geht es nicht um die rechtliche Komponente, das werden die Gerichte entscheiden. Hier geht es um Moral, Anstand und Verantwortung. Und diese Werte wurden mit den Füßen getreten und in die Mistkübel geworfen.
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