Lucas Pinheiro Braathen hat nach dem Ende des Slalom-Krimis in Kranjska Gora für einen lustigen Moment im ORF-Interview gesorgt. Während der drittplatzierte Ski-Profi noch ein bisschen Frust über den knapp verpassten Sieg verarbeiten musste, begann er zunächst auf Englisch zu sprechen, doch dann schüttelte er plötzlich den Kopf.
„Obrigado“, grüßte Braathen noch jemanden auf Portugiesisch, während er schon in die ORF-Kamera huschte. ORF-Moderator Rainer Pariasek gratulierte und wollte schließlich wissen, ob denn Braathen mit dem Wochenende zufrieden sei. Das Ski-Ass überlegte zunächst kurz und begann schließlich, auf Englisch zu antworten.
Dann überlegte der Brasilianer kurz und schüttelte kräftig seinen Kopf. „Ach, Entschuldigung. Das ist ja Deutsch“, schmunzelte Braathen. „Sie können auch gerne Englisch sprechen“, entgegnete Pariasek. Doch der 25-Jährige schüttelte nur noch einmal den Kopf und entgegnete „Nein, nein“.
„Was für eine Ehre“
Anschließend beantwortete er die Frage noch einmal auf Deutsch und beendete das Interview ohne weiteren Sprachwechsel. Sportlich durfte Braathen hingegen zufrieden sein. Auch wenn ihm am Sonntag nur sechs Hundertstel auf den Tagessieg fehlten, war es ein weiteres starkes Wochenende des Brasilianers.
Im Kampf um den Slalom-Weltcup gibt es in Kürze einen Showdown. Wenn am Ende sein Freund und Tagessieger Atle Lie McGrath die kleine Kristallkugel holt, dann könne Braathen das natürlich auch verkraften, ließ der Brasilianer schließlich noch wissen: „Was für eine Ehre, dass ich mit meinem langjährigen Freund Atle um diesen Titel kämpfen kann.“
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