Eine Feuerschutzanlage mit Wassersprinklern ist in heimischen Einfamilienhäusern alles andere als üblich. Doch ein Wohnhaus in Tiefgraben wurde auf genau diese Weise vor einem Mistkübelbrand bewahrt, sodass die alarmierte Feuerwehr nicht mehr viel zu tun hatte, außer das verrauchte Haus zu belüften und zu kontrollieren.
Um 10.27 Uhr wurde die Feuerwehren aus Hof bei Mondsee, Guggenberg, Mondsee und Tiefgraben zu einem Wohnhaus in Tiefgraben alarmiert. Der Einsatzbefehl: „Brand Gebäude – vermutlich Küchenbrand im 1. Stock – unklar ob Personen in Haus!“
Zuerst nach Personen gesucht
„Weil die Lage unklar war, ob Personen im Haus sind, wurde eine Personensuche im stark verrauchten ersten Stock durch den Atemschutztrupp der FF Mondsee durchgeführt“, schildert Einsatzleiter Georg Brucker von der Feuerwehr Hof die ersten Maßnahmen am Einsatzort. „Nachdem keine Personen gefunden wurden, startete die Brandbekämpfung.“
Schneller als gedacht
Doch diese gestaltete sich einfacher als gedacht: In der Küche im ersten Stock war ein Mistkübel in Brand geraten, der auch andere Teile der Kücheneinrichtung angezündet hatte. Durch die Hitze war aber eine darüberliegende Zuleitung des Geschirrspülers geschmolzen.
60 Einsatzkräfte vor Ort
Aus dieser strömte Wasser, welches den Brand automatisch eindämmte. Die Florianis mussten nur mehr Nachlöscharbeiten leisten. Das Haus wurde entlüftet und die Küche auf weitere Glutnester kontrolliert, bevor die rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettung nach gut eineinhalb Stunden wieder abrückten.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.