Gelbsucht

Zwei Volksschülerinnen an Hepatitis erkrankt

Österreich
22.01.2008 19:56
Die Häufung von Gelbsucht-Erkrankungen in Salzburg, die von einem Verkäufer in der Fleischabteilung eines Supermarktes ausgegangen war, hat sich nun auch auf eine Schule ausgeweitet. Nachdem am Montag in der Volksschule St. Andrä bei einem Mädchen einer dritten Klasse Hepatitis A festgestellt worden war, ist am Dienstag ein zweiter Fall aufgetreten. Auch die Schwester jener Drittklässlerin, bei der am Montag die Krankheit festgestellt worden war, ist infiziert und hat schon erste Symptome gezeigt. Am Dienstag haben dann Laboruntersuchungen den Verdacht bei dem Mädchen bestätigt, teilte das Informationszentrum der Stadt mit.

Als Konsequenz wird am Mittwoch auch die 1. Klasse der Volksschule St. Andrä, welche das Mädchen besucht, geimpft. Am Dienstag waren bereits die Schüler der 3. Klasse und die Lehrer geimpft worden. Noch am Montag wurden die Klassenräume und Toiletten desinfiziert.

Anfang des Jahres war bei einem Verkäufer der Fleischabteilung eines Supermarktes im Stadtteil Schallmoos die Lebererkrankung festgestellt worden. In der Folge wurden zumindest 18 Fälle von Hepatitis A bekannt. Diese Menschen dürften sich durch den direkten Kontakt mit dem Erkrankten oder indirekt über kontaminierte Gegenstände oder Lebensmittel angesteckt haben. Auch die beiden nun erkrankten Mädchen dürften Lebensmittel aus dem Supermarkt konsumiert haben.

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