Die 84 anwesenden Klubmitglieder (von insgesamt 120) des SC Schwanenstadt votierten einstimmig für eine Standortverlegung - sie waren schon einige Tage zuvor von den Verantwortlichen über die Fakten und weitere Pläne informiert worden. Damit ist am Saisonende eine Ära von drei Jahren Bundesligafußball in Schwanenstadt zu Ende.
"Natürlich ist Wehmut dabei, aber die Vernunft hat entschieden. Man hat akzeptieren müssen, dass es in der Region nicht dauerhaft die Möglichkeiten für Profifußball gibt", erklärte Klubadministrator Roland Arminger. Man verlasse die Bühne aber erhobenen Hauptes und ohne Verbindlichkeiten gegenüber Spielern und Lieferanten.
Höhe der Summe unbekannt
Die Grundsatzvereinbarung war am 9. Jänner vom Vorstand und dem SMI-Geschäftsführer Ernst Neumann unterzeichnet worden. Über die Höhe der geflossenen Geldmittel wurde Stillschweigen vereinbart. Zuletzt hatte der oberösterreichische Oberhausklub Pasching ebenfalls seine Lizenz an ein anderes Bundesland - nach Kärnten - abgegeben.
Über die Zukunft des SC Schwanenstadt wird in den kommenden Wochen beraten. "Vor März oder April wird nichts entschieden", erklärte Arminger. Als Varianten stehen eine Kooperation mit dem Regionalliga-Mitte-Spitzenreiter FC Vöcklabruck, eine befristete Spielgemeinschaft mit einem anderen Verein und parallel dazu ein Einstieg im Unterhaus sowie als "letzte Möglichkeit" ein Neuanfang in der letzten Klasse zur Diskussion.
Bild (c) Klemens Groh










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