Erfundener Raub

Jugendlicher täuscht Raubüberfall vor

Steiermark
22.01.2008 15:39
Aus Angst vor seiner Mutter hat ein Grazer Jugendlicher einen Raubüberfall vorgetäuscht. Er wollte so sein verspätetes Heimkommen vor ihr rechtfertigen. Die Polizei kam dem Lehrling aber auf die Schliche. Am Sonntag erstattete der 17-Jährige Daniel K. in einer Polizeiinspektion Anzeige, dass er in der Nacht auf Sonntag in Graz von zwei unbekannten Tätern überfallen und ausgeraubt worden sei. Erst bei der zweiten Einvernahme durch die Polizei am Montag rückte der Bursche mit der Wahrheit heraus.

Der Jugendliche gab am Sonntag an, dass ihn zwei Ausländer beschimpft, mit Faustschlägen misshandelt, durchsucht und seine Geldtasche geraubt hätten. Der 17-Jährige beschrieb die Räuber auch wage. Die Grazer Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen sofort auf. Doch die Angaben des Lehrlings waren für die Beamten nicht schlüssig: Die Umstände des Raubes waren nicht nachvollziehbar und auch der zeitliche Rahmen des angeblichen Überfalls konnte nicht bestätigt werden.

Zweite Einvernahme
Die Kriminalisten vernahmen den 17-Jährigen am Montag deshalb erneut. Der Grazer gestand, den angezeigten Raubüberfall erfunden und vorgetäuscht zu haben. Er hatte seine Geldtasche in der Wohnung einer Freundin vergessen und verloren geglaubt. Mit dem vorgetäuschten Überfall wollte er sein verspätetes Heimkommen gegenüber seiner Mutter rechtfertigen.

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