Die Grippewelle hat Wien schon voll im Griff, in zwei bis drei Wochen erwartet man den Höhepunkt - mit ein wenig Zeitverzögerung ist dann, erfahrungsgemäß, auch die Steiermark "infiziert". "Derzeit gibt es überall schon Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Apotheken und Wartezimmer sind voll, die Krankenstände steigen an," malt Gerhard Kobinger, Chef der Apothekerkammer Steiermark, ein aktuelles Bild.
"Derzeit sind sehr viele krank", bestätigt auch Marianne Wassermann-Neuhold von der Landessanitätsdirektion Steiermark. "Dabei kommt die "echte" Grippe, die Influenza, erst richtig." Die gute Nachricht dazu: Diese, nach dem Ort des ersten Auftretens "Solomon Islands" genannt, hat den H1N1-Stamm, "was genau das ist, worauf der Impfstoff passt", so die Expertin.
Allerdings: Derzeit lägen allein beim Land 4000 Ampullen "im Ladl" - die Steirer sind offenbar, sogar im Vergleich mit dem schon "schwachen" Vorjahr, impfmüde! Wassermann-Neuhold: "Was hier die aktuelle Impfrate betrifft sind wir am Stand von Entwicklungsländern..."
Symbolbild









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