Ekel-Skandal

Bürgermeister wegen Keimen im Wasser verurteilt

Österreich
03.01.2008 12:08
Verkeimtes Trinkwasser kommt einen oberösterreichischen Bürgermeister und seinen Amtsleiter nun teuer zu stehen. Sie müssen 5.750 bzw. 7.750 Euro bezahlen, weil sie die Bevölkerung nicht rechtzeitig über die Gesundheitsgefahr informiert haben.

Im Jahr 2006 waren Fäkalkeime im Trinkwasser entdeckt worden, nachdem in vielen Haushalten Durchfallerkrankungen aufgetreten waren. Das Wasser musste vorübergehend gechlort werden, Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft befassten sich mit dem Zwischenfall.

Die Behörde kam nun zu dem Schluss, dass Bürgermeister und Amtsleiter die Menschen rechtzeitig über das verschmutzte Trinkwasser hätten informieren müssen. Die Gefährdung hätte dann früher gestoppt und zahlreiche Erkrankungen vermieden werden können. "Die Informationspolitik war nicht optimal", so die Staatsanwaltschaft. 

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