03.01.2008 10:45 |

Unruhen in Kenia

Touristen derzeit noch in Sicherheit

Stammesfehden, Straßenterror, Plünderungen - im Landesinneren Kenias regiert die Gewalt. Auch wenn in den Urlauberparadiesen am Meer und in den Nationalparks derzeit Ruhe herrscht, wollen viele Touristen, die trotz Informationssperre vom blutigen Chaos erfahren haben, nur eines: Nichts wie weg!

Während rund um die Hauptstadt Nairobi grauenhafte Fehden toben, ist in den Urlaubergebieten Kenias derzeit kaum etwas vom blutigen Chaos zu erfahren. Wegen einer Informationssperre berichtet nämlich nur BBC-International über die blutigen Proteste nach der Präsidentenwahl.

Auch "Krone"-Sportreporter Peter Klöbl, der während der Unruhen mit seiner Familie im Land war, hatte nur per SMS von dem Bürgerkriegsdrama erfahren. "Alles in Ordnung", seine beruhigende Antwort in die Heimat. "Derzeit ist die Lage in den Urlauberparadiesen am Meer bei Mombasa oder in vielen Nationalparks sicher", bestätigte auch Österreichs Botschafter Roland Hauser. Also jene Region, in der Austropromis wie Wolfgang Ambros oder Christian Kolonovits auf Urlaub sind, gilt derzeit als ungefährdet.

1.500 Österreicher wollen schnellstens nach Hause
Doch viele Urlauber - unter ihnen 1.500 Österreicher - trauen dem Frieden nicht. Sie befürchten ein Überschwappen der Gewalt. Deshalb herrscht auf den Flughäfen von Nairobi und Mombasa Chaos, da diese Touristen so schnell wie möglich zurück in die Heimat fliegen wollen.

Von Christoph Matzl und Gregor Brandl, Kronen Zeitung

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