Kein guter Start

Elfjähriger in fünf Meter tiefen Schacht gefallen

Österreich
02.01.2008 08:07
Kein schöner Start ins neue Jahr für eine Familie in Oberösterreich: Der elfjährige Philip wollte sich um 2 Uhr früh bei einer fröhlichen Schneeballschlacht verstecken, stürzte jedoch in der Dunkelheit in den fünf Meter tiefen Betonschacht einer Biogasanlage. Der Bub erlitt dabei einen Oberarmbruch und musste von zwei alarmierten Feuerwehren mit Hilfe einer Rettungstrage geborgen werden.

„Die Buam haben draußen eine Schneeballschlacht gemacht. Es war zwar alles ausgeleuchtet und der Schacht auch mit einem Geländer abgesperrt. Aber Philip wollte sich im Dunklen verstecken und ist einfach unter der Absperrung durch“, berichtet der Vater Peter Pimmingstorfer von dem Absturz seines Sprösslings bei der Silvesterfeier in Neukirchen an der Vöckla:  Sein Sohn fiel in den fünf Meter tiefen, fünf Meter langen und nur einen Meter breiten betonierten Annahmeschacht für Sägespäne. Der Bub lag dann wimmernd und verletzt auf dem Boden des Schachtes. 

Befreundeter Feuerwehrmann half
Ein technisch versierter Feuerwehrmann war bei der Familienfeier dabei und holte gleich seine Kollegen. Einsatzleiter Erwin Lacher von der Feuerwehr Neukirchen an der Vöckla schildert die dramatische Bergung: „Wir haben als Erstes die Beleuchtung aufgebaut, den Buben dann mit Helfern von der Rettung auf eine spezielle Trage gelegt und mit Rettungsleinen über eine Leiter hinaufgezogen. Er war ansprechbar, hat aber gejammert, dass ihm sein Arm weh tut.“

Der erfahrene Feuerwehrkommandant weiß auch, dass Philip noch großes Glück im Unglück gehabt hat - einen Schutzengel in der Neujahrsnacht: „Der Fünf-Meter-Sturz auf Beton hätte weit schlimmer ausgehen können.“

von Christoph Gantner / Kronen Zeitung

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