07.11.2007 18:59 |

Kalt, nass & windig

Stürmisches Wetter im Großteil Österreich

Stürme mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h sind am Mittwoch über Österreich hinweggefegt. Besonders betroffen waren der Salzburger Flachgau, Oberösterreich und Niederösterreich. Am Nachmittag kam es dann auch in Wien und dem Nordburgenland zu heftigen Unwettern. Es gab keinen nennenswerten Schäden.

Im Donauraum und im Westen bleibt es auch den Rest der Woche trüb, kalt und windig. Entlang der Alpennordseite wird es immer wieder zu starken Regenfällen kommen. Am Freitag erreicht dann auch noch eine massive Kaltfront das Land, die Schneefallgrenze wird auf 500 Meter sinken. Im Osten bleibt es wechselhaft, lediglich der Süden darf sich über vereinzelten Sonnenschein freuen.

Sturm-Tipps für Autofahrer
Wichtig ist bei stürmischem Wetter unter anderem das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Vor allem eine defensive und vorausschauende Fahrweise sei notwendig, da mit unvorhergesehenen Hindernissen wie Papier- oder Kartonteilen, Plastikplanen und abgebrochenen Ästen gerechnet werden muss, rät der ARBÖ. Die Anpassung der Fahrgeschwindigkeit sorgt für eine bessere Bodenhaftung gegen seitliche Böen.

Auch auf ausreichenden Seitenabstand zu anderen Fahrzeugen und dem Straßenrand sollte geachten werden. Vor allem auf Landstraßen können auch Lkw und Busse um mehr als einen Meter versetzt werden. Bei Brücken, Tunnelausfahrten und in engen Häuserschluchten besteht, zum Beispiel durch glatte Fahrbahnen, erhöhte Unfallgefahr. Auf Dachlasten und Aufbauten, die eine breite Wind-Angriffsfläche bieten, sollte verzichtet werden.

Disziplin hinter dem Lenkrad
Wenn man von einer Sturmböe erfasst wird, gilt es, vor allem Ruhe zu bewahren, mahnt der ARBÖ. Jede heftige Bewegung mit dem Lenkrad sorge für mehr Instabilität, nur mit gefühlvollem Gegenlenken könne das Auto wieder zurück auf die Spur gebracht werden.

Beim Parken sollte man vor allem darauf achten, wo das Fahrzeug abgestellt wird. Ältere Gebäude, Baustellen oder morsche Bäume sollten wegen der Gefahr durch herabfallende Teile gemieden werden. Beim Ein- und Aussteigen muss man vor allem auf die Türen achten. Böen können diese wegreißen und so erheblichen Schaden anrichten.

Sturmschäden werden grundsätzlich nur von Kaskoversicherungen gedeckt. Nur wenn Bäume morsch und Häuser durch die Schuld der Besitzer baufällig sind, gibt es einen Kostenersatz. Der Geschädigte muss für diese Bedingungen allerdings einen Nachweis erbringen.

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