10.04.2017 10:05 |

Tief in der Nacht

Cyberangriff auf Notfall-Sirenen: Bürger in Panik

Hacker haben in der Nacht auf Samstag in der texanischen Metropole Dallas für Panik gesorgt, indem sie sich in das Alarmsirenen-Netz der Stadt gehackt und alle Notfall-Sirenen auf einmal aktiviert haben. Es kam zu einer Flut von Notrufen panischer Bürger, die wissen wollten, welche Katastrophe die Stadt getroffen hatte. Bis die Stadttechniker die Sirenen zum Schweigen brachten, vergingen Stunden.

Es handle sich "wieder um ein ernstes Beispiel dafür, dass wir die technologische Infrastruktur unserer Stadt verbessern und besser absichern müssen", zitiert das IT-Portal "The Verge" Mike Rawlings, den Bürgermeister von Dallas.

Sirenen rissen ganze Stadt aus dem Schlaf
Was war geschehen? Mitten in der Nacht auf Samstag gingen plötzlich alle 156 Notfall-Sirenen der Stadt los und rissen die Bevölkerung aus dem Schlaf. Es kam zu Verwirrung, manche Bürger verfielen in Panik, die Notfallzentralen waren mit einer Flut von Anrufen konfrontiert.

Wie sich herausstellte, war es einem Hacker gelungen, in das IT-System einzudringen, das die Sirenen kontrolliert, und alle auf einmal einzuschalten. Obwohl die Techniker der Stadt sich sofort um das Problem kümmerten, dauerte es Stunden, bis der Spuk vorbei war.

Sirenen ließen sich fast nicht abschalten
Dem Bericht zufolge hatten die Techniker Probleme, die Sirenen abzuschalten. Die ersten Versuche scheiterten: Mehrfach glaubte man, das Problem behoben zu haben, bevor die Sirenen wieder ansprangen. Endgültig beendet wurde der Spuk erst, als das Sirenensystem von der Stromversorgung getrennt wurde.

Allzu viele Details zu dem Zwischenfall sind noch nicht bekannt. Als gesichert gilt dem Bericht zufolge, dass es sich um einen Hackerangriff gehandelt habe und dass dieser vermutlich aus der Gegend um Dallas erfolgt ist. Man arbeite mit Hochdruck daran, den Hacker zu identifizieren und für sein Vergehen zu belangen.

 krone.at
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