02.02.2017 18:57 |

Snowboard-Show

Wird Air+Style-Spektakel vom Föhn verblasen?

Die weltbesten Snowboarder wollen heute beim 34. Air+Style auf dem Gelände der Innsbrucker Olympiaworld ihr Können zeigen. Aber können sie das auch? Zum großen Spielverderber könnte nämlich der Föhn werden, der am Donnerstag auf dem Patscherkofel mit 96 km/h wütete und durch die Olympiaworld mit immerhin 60 km/h fegte!

Freitag um 18 Uhr soll die Qualifikation der Herren starten. Dem Meteorologen Josef Lang von der ZAMG Innsbruck bereitet seine Prognose ebenso Kopfweh wie dem Veranstalter. Lang: "Bis Freitagmittag wird es vermutlich starken Föhn geben, der am Nachmittag nachlässt. Am Abend sollte der Wind hoffentlich kein Thema mehr sein, aber aus dichten Wolken kann es regnen."

Auch am Samstag wird mit Föhn gerechnet

Am Samstag startet das Semifinale der Herren um 13.30 Uhr. Wie schon für den Freitag erwartet Lang auch für Samstag "zumindest bis Mittag eine Föhnphase, die am Nachmittag bis zum Abend von Regen abgelöst wird."

Ein stetiger Wind mit 40 km/h erlaubt einen Wettbewerb

Yannic Sieben, Pressesprecher von Air+Style, kennt die Probleme, die Föhn bereiten kann. "Wir haben auf der Rampe eine eigene Wetterstation aufgebaut, auf der pausenlos der Wind gemessen werden kann. Ein stetiger Wind mit 40 km/h erlaubt einen Wettbewerb, Windböen mit 40 km/h oder darüber hingegen sind für die Athleten gefährlich. Wir sind aber auf alles vorbereitet und haben genügend Spielraum im Programmablauf, damit der Föhn nicht zum Spielverderber wird. Die Sportler heben zu ihren Sprüngen mit 70 km/h ab, da kann sich jeder ausrechnen, was starke Windböen ihnen anhaben können."

Frühlingshafte Temperaturen und Kopfschmerzen

Abseits des Air+Style-Spektakels sorgte der Föhn am Donnerstag bei vielen Innsbruckern für Kopfweh und trieb die Temperaturen in frühlingshafte Höhen. Mit 14,2° wurde an der Messstation Hungerburg in Innsbruck der höchste Wert Tirols gemessen, dahinter folgten das O-Dorf (13,6°), Hauptbahnhof (13,1°) und Universität (12,5°). Reutte war mit 12,1° die wärmste Wetterstation außerhalb von Innsbruck.

Günther Krauthackl, Kronen Zeitung

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