Sa, 18. August 2018

Zeit zurückdrehen

29.10.2016 16:40

Machen Sie Ihre innere Uhr fit für die Winterzeit!

In der Nacht auf Sonntag ist es wieder so weit: Um 3 Uhr früh werden die Uhren um eine Stunde zurück auf "normal" gestellt und die sogenannte Winterzeit beginnt. Für die einen ist dies ein Grund zum Jubeln, weil der Zeiger zurückrückt und uns so eine Stunde mehr Schlaf "geschenkt" wird. Andere klagen nach der Zeitumstellung jedoch über Schlafprobleme, Gereiztheit und Unkonzentriertheit.

Wenn Sie zu den empfindsamen Naturen gehören, deren innere Uhr schon durch minimale Verschiebungen der Zeit nicht mehr richtig tickt, sollten Sie folgende Tipps versuchen:

Später ins Bett
Schlafstörungen können umgangen werden, wenn Sie versuchen, ein paar Tage immer etwas später ins Bett zu gehen. Probieren Sie das schon in der Woche vor der Umstellung und verlegen Sie am besten auch das Abendessen. Umso weniger werden Sie den Wechsel auf die Winterzeit spüren.

Kein Kaffee
Aufputschende Getränke wie Tee, Kaffee oder koffeinhaltige Limonaden sollten Sie am Nachmittag und Abend meiden und keinesfalls vorm Zubettgehen konsumieren. Stattdessen lieber zum berühmten Glas lauwarmer Milch mit einem Löffelchen Honig greifen - das hilft tatsächlich beim Einschlafen.

Frische Luft
Tanken Sie jetzt besonders viel frische Luft! Denn Spaziergänge oder Sport in der Natur helfen Ihnen, tagsüber wach zu bleiben, und sorgen zugleich dafür, dass Sie am Abend müde werden.

Entspannung
Als Einschlafhilfen können Sie Kräutertees mit Hopfen oder Baldrian trinken. Meiden Sie zudem Aufregungen am Abend. Statt sich einen aufwühlenden Thriller im Fernsehen anzusehen, sollten Sie es sich lieber mit einem guten Buch im Bett gemütlich machen. Auch autogenes Training kann helfen.

Zu früh wach?
Wer abends nicht einschlafen kann und dann auch noch zu früh wach wird, hat's besonders schwer. Sich in der Früh im Bett zu wälzen und darauf zu warten, dass endlich der Wecker klingelt, bringt Ihnen aber gar nichts. Stehen Sie lieber auf und nützen Sie die Stunde. Zum Beispiel für die 20 Minuten Pilates täglich, die Sie sich sowieso schon immer vorgenommen hatten. Oder um gesund zu frühstücken, anstatt wie sonst immer nur schnell einen Kaffee runterzukippen und ein Stück Brot zu verschlingen.

Das optimale Frühstück zum Winterzeitbeginn: eine Schale Porridge mit Früchten. Bananen liefern das Glückshormon Serotonin, das uns munter macht. Weintrauben stärken das Immunsystem. Dazu ein paar Nüsse, sie liefern Eisen und helfen so gegen die Erschöpfung.

Der dunklen Jahreszeit ein Schnippchen schlagen
Wer aufgrund des Umstandes, dass es nun früher dunkler wird und man weniger Tageslicht abgekommt, zur Winterdepression neigt, sollte sich auf keinen Fall daheim verkriechen. Das Motto lautet: Raus ans Tageslicht und bewegen, um die Produktion von Serotonin im Gehirn anzuregen, statt Süßigkeiten zu naschen.

Sinnvoll ist auch eine Therapie mit speziellen Tageslichtlampen, die in ihrer spektralen Zusammensetzung dem natürlichen Sonnenlicht zumindest zum Teil entsprechen. Lichtstärken von 2500 Lux sollten die eingesetzten Geräte dabei mindestens haben. Eine tägliche Lichtdusche von 30 Minuten, möglichst am Morgen, ist optimal.

Auch Johanniskraut kann Abhilfe schaffen
Ebenfalls empfehlenswert sind natürliche Heilmittel wie Johanniskraut, dessen Pflanzenextrakte stimmungsaufhellend wirken. Die Einnahme von Antidepressiva gilt beim winterlichen Stimmungstief dagegen nicht als Therapie erster Wahl - es sei denn, die Depressionen sind besonders schwer oder andere Maßnahmen wie Lichttherapie und Sport bleiben ohne Wirkung.

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