So, 19. August 2018

Geld übers Netz

26.07.2016 09:12

Crowdinvesting nimmt hierzulande langsam Fahrt auf

Crowdinvesting nimmt in Österreich langsam Fahrt auf: Im ersten Halbjahr 2016 wurden mit 13,5 Millionen Euro rund 4,8 Millionen Euro mehr über heimische Internetplattformen investiert als im gesamten Jahr 2015, wie eine Statistik der Wirtschaftskammer Österreich zeigt. Besonders hoch war die Anzahl der Projekte im ersten Quartal 2016.

Demnach gab es im ersten Vierteljahr 18 erfolgreiche Finanzierungen und nur eine gescheiterte. Im ersten Halbjahr wurden 34 Projekte mittels Crowdinvesting finanziert. Dieser Anstieg sei auf das Alternativfinanzierungsgesetz zurückzuführen, stellt der Vorsitzende des Fachausschusses Crowdinvesting-Plattformen des Fachverbands, Paul Pöltner, fest.

Seitdem die Investitionsmöglichkeit 2013 auch in Österreich angekommen ist, wurden insgesamt 106 Projekte über zehn Websites mit insgesamt rund 25,3 Millionen Euro finanziert - darunter über 13,5 Millionen in den ersten sechs Monaten 2016.

Aufkommen noch bescheiden
Trotz rasantem Wachstum ist das Aufkommen in Österreich noch bescheiden. Die britische Plattform crowdcube.com alleine hat zwischen 2011 und 2016 426 Projekte finanziert und dafür umgerechnet 207,4 Millionen Euro gesammelt. Auf den deutschen Plattformen seedmatch.de und companisto.com wurden zwischen 2011 und 2015 38,8 Millionen Euro für Investitionen aufgetrieben.

In Österreich sind derzeit zehn Crowdinvesting-Plattformen tätig: conda.eu, dagobertinvest.at, dasertragreich.at, evercrowd.com, finnest.com, greenrocket.com, homerocket.com, regionalfunding.at, rendity.com und 1000x1000.at.

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