Mo, 17. Dezember 2018

Ab 2017 in ganz Wien

08.07.2016 14:09

"Community-Polizei": Sicherheitsbürger gesucht!

"Wir spüren, dass sich die Menschen unsicher fühlen, trotz sinkender Kriminalitätsraten in der Statistik", sagt Wiens Vizelandespolizeipräsident Karl Mahrer. Deshalb sollen sogenannte Sicherheitsbürger ab August die Wiener Exekutive auf Probleme hinweisen. Für das Projekt "Community-Polizei" spielt die Exekutive extra Personal frei.

Ob Kleingartenvereinsobmann oder Trafikant: Sie kennen die Anliegen der Bürger. Solche Personen mit Schlüsselfunktionen sollen die Polizei ab August auf Probleme der Bevölkerung hinweisen.

Zunächst startet das Sicherheitsprojekt in den Bezirken Meidling, Hietzing, Ottakring, Hernals, Währing, Döbling, Donaustadt und Liesing. "Anfang 2017 wollen wir die 'Community-Polizei' in ganz Wien umgesetzt haben", erklärt Mahrer im "Krone"-Gespäch. Pro Stadtpolizeikommando werde man Koordinatoren freistellen, die ausschließlich mit den Bürgern zusammenarbeiten.

"Die Polizei soll nicht sagen: 'Wir sind nicht zuständig'"
Oft stelle sich im Kontakt heraus, dass etwa eine nicht beleuchtete Gasse für Unsicherheit sorgt. "Die Polizei soll nicht sagen: 'Wir sind nicht zuständig'", so Mahrer. Selbst wenn es nicht ins Ressort falle, würde der Kontakt zur Bezirksvorstehung hergestellt. "Die Polizei will die Probleme hören und lösen."

Auf der anderen Seite halten Beamte die Sicherheitsbürger zur Lage im Grätzel auf dem Laufenden.

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