So, 16. Dezember 2018

Tiere gerissen

08.07.2016 09:16

Bären-Attacke in Tirol durch Labortest bestätigt

Vier tot aufgefundene und zehn vermisste Schafe - so lautet die traurige Schadensbilanz im Almgebiet Rannenberg/Spitzenstein in Osttirol. Dass die Tiere durch einen Bären gerissen wurden, bestätigte nun ein Gentest der Tierschutzabteilung des Landes Tirol. Wo sich der Bär derzeit aufhält, konnte nicht aufgeklärt werden.

Ende Mai lag die Schadensmeldung im Almgebiet zwischen Gailtal und Pustertal noch bei vier toten Schafen, mittlerweile hat sich die Zahl um zehn vermisste Tiere erhöht. Nun wurde durch eine genetische Untersuchung eine Bärenattacke nachgewiesen.

Identität des Bären noch unbekannt
Laut Tierschutzabteilung des Landes ist davon auszugehen, dass auch die vermissten zehn Weidetiere damit in Zusammenhang stehen. "Zum einen aufgrund des zeitlichen Zusammentreffens, zum anderen weil die Wahrscheinlichkeit, die Kadaver im unübersichtlichen Gelände zu finden, gering ist", meint Fachbereichsleiter Martin Janovsky und fährt fort: "Ob durch die Genproben auch das Individuum bestimmt werden kann, ist noch offen".

Letzter Bären-Nachweis in Tirol war im April
Für die betroffenen Bergbauern bedeutet dieses Ergebnis allerdings zugleich eine finanzielle Erleichterung, denn Schäden an Weidevieh, die nachweislich durch Bären oder Wölfe verursacht wurden, sind durch die Haftpflichtversicherung des Jägerverbandes abgedeckt. Erst im April dieses Jahres wurde ein Bär in Tirol nachgewiesen, damals im Oberland im Gemeindegebiet von Nauders. Dieser hatte allerdings nur einen Bienenstock geplündert.

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