Clostridien-Infekt

Acht Artgenossen tot: Lamas müssen zum Bluttest

Tierecke
20.10.2015 09:29
Jene acht Lamas, die vergangene Woche tot auf einer Weide in Paternion aufgefunden wurden, sind an einer Clostridien-Infektion verendet. Das haben Untersuchungen durch Tierärzte ergeben. Um weitere ähnliche Vorfälle zu vermeiden, will Züchter Robert Krammer an den übrigen 60 Tieren Bluttests vornehmen lassen.

"Lamas reagieren vor allem auf Parasiten sehr empfindlich. Erkrankungen und Todesfälle durch Infektionen mit Darm-Bakterien wie Clostridien sind daher leider keine Seltenheit", erklärt der Lama-Züchter aus dem Rosental, der insgesamt rund 200 Tiere an mehreren Standorten in Kärnten hält.

Impfungen könnten Herde schützen
Um ein weiteres Ausbreiten dieser Bakterien zu verhindern, wurden die 60 übrigen Lamas in Paternion bereits vergangene Woche auf eine saubere Ersatzweide überstellt. Krammer: "Um sicher zu gehen, dass die Tiere auch gesund sind, habe ich umfangreiche Bluttests angeordnet. Sollten dabei Parasiten nachgewiesen werden, folgen Impfungen." Der Bauer erlitt durch den Tod der Tiere einen Schaden von mehr als 25.000 Euro.

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