Opfer von Wilderei

Dutzende vergiftete Elefanten in Simbabwe gefunden

Tierecke
14.10.2015 17:13
In den Nationalparks von Simbabwe werden immer mehr vergiftete Elefanten entdeckt. Innerhalb der vergangenen Woche zählten die Behörden insgesamt 40 tote Tiere. "Am Dienstag haben wir 26 Elefanten entdeckt, und Tests haben bestätigt, dass sie durch Zyanid getötet wurden", sagte Parksprecherin Caroline Washaya Moyo.

"Es könnten noch mehr sein - unsere Ranger halten überall Ausschau nach mehr Kadavern", sagte sie. Diese Art des Wilderns geriete völlig außer Kontrolle. Bei den im Hwange-Nationalpark gefundenen Kadavern seien 14 Stoßzähne sichergestellt worden. Nach Angaben einer Polizeisprecherin verliefen die Ermittlungen der Behörden bisher erfolglos.

Tierschützer gehen davon aus, dass angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in dem afrikanischen Krisenstaat von gut 85 Prozent immer mehr Menschen in der Wilderei ein Auskommen suchen. Der Handel mit Elfenbein ist illegal, gilt bei einem geschätzten Schwarzmarktpreis von 1500 US-Dollar (umgerechnet rund 1300 Euro) pro Kilogramm aber als lukrativ.

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