Christina ist aber nicht nur Österreichs Vorzeige-Pop-Star Nummer eins, sie durfte auch die Trophäe für die beste Single des Jahres („Engel fliegen einsam“) mit nach Hause nehmen. Aber weil sich unsere Christl immer noch über jeden Preis freut, feierte sie ihren Erfolg live auf der Bühne mit ihrer neuen Single „Nie genug“.
Madonna und Green Day als internationale Gewinner
Fräulein Stürmer war nicht die Einzige, die sich freuen durfte: Ihr männliches Pendant, sprich: der Künstler des Jahres, wurde Kurt Ostbahn, zur besten Gruppe wurde das Pop-Duo Papermoon gekürt. International regnete es Preise für Madonna (beste Single) und die Punkrocker Green Day (bestes Album), die die österreichische Trophäe leider nicht persönlich entgegennahmen, dafür aber von ihren Laudatoren, das Balaton-Combo, zwecks Ersatz-Dankesrede herzhaft imitiert wurden.
Tokio Hotel gingen leer aus
Die Teenie-Truppe Tokio Hotel stand zwar mit drei Nominierungen in den Startlöchern – sie gingen aber leer aus. Dafür gab’s ein Ständchen von den vier Magdeburgern. Als beste Musik-DVD wurde das immense Engagement von „Live 8“ gewürdigt. In der Kategorie Schlager durfte sich Hitparaden-Dauergast, Semino Rossi freuen – immerhin war er in dieser Kategorie gleich zweimal nominiert.
Reggae von Iriepathie ist Alternative-Act des Jahres
In Sachen Jazz/Blues/Folk hatten Hansi Lang und sein „Slow Club“ die Nase vorne. Besonders überrascht waren SheSays – sie mischen noch gar nicht so lange im Musikbusiness mit, und schon konnten sie einen Amadeus als beste Newcomer mit nach Hause nehmen. Alternative-Act des Jahres ist die Reggae-Formation Iriepathie.
Wickerl Adam mit einem „traut's euch doch!“
Ein Höhepunkt war wie jedes Jahr die Ehrung für das Lebenswerk: Sie ging an Wickerl Adam, den Gründer der Hallucination Company, bei der unter anderen Falco, Mo und viele mehr mitmachten. Er gab ein bewegendes Bekenntnis für österreichische Musik mit Anekdoten und seinem urtypischen Schmäh zum Besten und forderte die anwesenden Musik-Produzenten auf „das Wagnis einzugehen“ und noch viel mehr heimische Künstler unter Vertrag zu nehmen, auch wenn's wirtschaftlich vielleicht ein Risiko ist.
Knoll mit Ortega vor der Knolle...
Auf der Bühne sorgten unter anderem Mattafix, die Sugababes, Manuel Ortega, SheSays, Tokio Hotel (*kreisch!!!*) für super Stimmung. Auch Moderator Andi Knoll erntete Standing Ovations, als er nach Manuel Ortegas Auftritt splitterfasernackt, nur mit dessen Album bekleidet, die Bühne betrat. Und dann wurde gefeiert, was das Zeug hält…
Von Franziska Trost und Krone.at
Fotos: ORF/ Ali Schafler









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