Drei Verletzte

Malediven: Explosion auf Präsidenten-Schnellboot

Ausland
28.09.2015 08:26
Auf einem Schnellboot des Präsidenten der Malediven, Abdulla Yameen, hat sich am Montag eine Explosion ereignet. Der Präsident habe den Vorfall unverletzt überstanden, sagte ein Sprecher Yameens. Drei Menschen wurden verletzt. Yameen ist umstritten: Kritiker werfen ihm vor, die Opposition mundtot machen zu wollen. Im Mai gab es Massenproteste gegen den Staatschef.

Yameen war wenige Minuten vor dem Zwischenfall nach einem Besuch in Saudi-Arabien auf dem Flughafen Hulhule gelandet und mit dem Boot von der Flughafeninsel zur Hauptstadtinsel auf dem Weg in die Hauptstadt Male. Nach Angaben von Augenzeugen riegelte die Polizei den Bootsanleger dort ab, auch ein Rettungswagen war demnach im Einsatz.

Lokale Medien berichteten, Yameen sei gerade von einer Pilgerreise nach Mekka zurückgekommen und sollte am Landungssteg in Male zur Presse sprechen. Kurz bevor das Boot am Pier anlegte, hätten die Reporter eine laute Detonation gehört und Glas zerspringen sehen, berichtete "Minivan News" online. Eine Tür sei aus den Angeln geflogen, viele Menschen hätten geschrien.

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