Vor der Presse zeigten sich die Vertragspartner nach dem Abschluss zufrieden. Bereits bei der Unterzeichung des Kaufvertrages habe man gesagt, dass es für die GraWe sehr rasch die Genehmigungen der zuständigen Stellen wie der Finanzmarktaufsicht in Österreich bzw. in Ungarn geben werde, so Burgenlands Landeshauptmann Niessl. Diese seien auch tatsächlich in sehr kurzer Zeit eingetroffen.
"Ich denke, dass wir eine sehr gute Lösung gefunden haben", sagte Niessl. Dass die Landesregierung den Verkauf einstimmig beschlossen habe, findet er "als großen Vorteil und als Neustart für die Bank Burgenland." Auch GraWe-Chef Othmar Ederer zeigte sich zufrieden: Die bei der Zuschlagserteilung gemachten Zusagen, den Vorgang sehr schnell voranzutreiben, seien eingehalten worden.
Ederer übergab Niessl die Bestätigung über den Kaufpreis von 100,3 Millionen Euro, der Landeshauptmann seinerseits die Bank Burgenland- Aktien. Den weiteren Schritten des ukrainischen Bieterkonsortiums sehe man "mit Ruhe entgegen", sagte Ederer und verwies auf die Verfahrensvorschriften. Wesentlich sei im Hinblick auf die Mitbewerber die Beschwerde bei der Europäischen Union, mit den zuständigen Behörden werde man auf Verlangen kommunizieren.










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